Gürtelrose / Herpes Zoster

Die Gürtelrose wird durch Viren verursacht, die sensible Nerven besonders bei älteren Menschen in Situationen eingeschränkter Abwehrlage des Immunsystems , wie z.B. häufig nach Chemotherapien, befallen und im Versorgungsgebiet der entsprechenden Nerven zunächst zu einer Hautentzündung mit oder ohne Bläschenbildung führen. Bei vielen Patienten hinterlässt die Gürtelrose in den Entzündungsbereichen noch lange Zeit Schmerzen wie bei einer ständigen Nervenentzündung, die durch Brennen, Stechen oder große Berührungsempfindlichkeit gekennzeichnet sind.

 

Je eher eine Gürtelrose behandelt wird, umso unwahrscheinlicher ist die Schmerzentwicklung.

Wir behandeln sowohl akute ( bis 6 Wochen alt) als auch chronische Gürtelroseschmerzen (sogenannte Postzosterneuralgie).

 

Zum Einsatz kommen u.a. antivirale Mittel, Nervenschmerzmittel, Injektionen an Nerven und Nervenganglien, Akupunktur, Immunität-stärkende Mittel, topische Lokalanästhesie, Homöopathie inklusive Nosodentherapie (= quasi-Immunisierung gegen die Viren) und Pflastertherapie zur Verödung feinster Schmerzfasern.